"Sich quälen bringt Segen!" ... oder: Schwüle 25 Grad und 10,7 km
Ich habe mir ja eigentlich auf die Fahne geschrieben, ab Juni nur noch einmal täglich zu laufen ~ dann aber mindestens 10 km pro Tag. Mal schauen, wie mir das gelingen mag; heute jedenfalls musste ich mich wirklich durchbeissen, denn es war ein verdammt komisches Wetter. Zwar nur 25 Grad, aber enorm schwül. Die ersten Kilometer verliefen problemlos, ab Kilometer 8 jedoch musste ich mich wirklich durchbeissen. Mein Puls war zwar okay (135-145), aber normalerweise laufe ich in dem Pulsbereich wirklich genussvoll und ohne auch nur ansatzweise müde zu sein.; heute war es auf die letzten 2 Kilometer anders. Schwer zu beschreiben ~ vielleicht einfach ein wenig müder als die letzten Tage (...ob mir die HM-Distanz von gestern in den Knochen stecken mag oder es einfach ein kopfmässiges Problem ist?). Naja, mal schauen, wie es sich morgen so anfühlt. 10 km werden es jedenfalls, soviel steht fest ;-)

Komisch: gefühlsmässig kam ich mir vor, als würde ich weitaus langsamer laufen als gestern, dennoch war ich schneller als die Tage zuvor. Ohne auch nur an das Kapitel "Geschwindigkeit" einen Gedanken verschwendet zu haben. Ein gutes Gefühl, so kann es weitergehen...denn: in der Ruhe liegt die Kraft.

Komisch: gefühlsmässig kam ich mir vor, als würde ich weitaus langsamer laufen als gestern, dennoch war ich schneller als die Tage zuvor. Ohne auch nur an das Kapitel "Geschwindigkeit" einen Gedanken verschwendet zu haben. Ein gutes Gefühl, so kann es weitergehen...denn: in der Ruhe liegt die Kraft.
internett - 3. Jun, 23:30

Ich entschloss mich heute dazu, mir mal eine Vorstellung von der Distanz zu machen, die ich in Kürze absolvieren werde. Wie macht man das am Besten? Na, durch laufen! Ich verabredete mich also mit Walter, der so um die 10 km laufen wollte (...naja, immerhin 10 km mit Unterhaltung, besser als nix *g*) und legte meinen Zeitplan so, daß ich halt ein paar Kilometer vorlaufe. Eine Frickelei, denn schließlich wollte ich pünktlich am vereinbarten Treffpunkt sein. Sinnig wäre, die mir bekannten Wallrunden zu drehen.... da kenne ich schließlich jeden Meter und kann abschätzen, wann ich wo eintreffen werde ;-)
Ich führte einen Trinkgurt mit mir, weiterhin zwei Gel-Chips und fühlte mich trotz des recht schwülen Wetters gut. Bei Kilometer 16 trank ich mein letztes Fläschchen und motivierte Walter vorher bereits, doch noch ein wenig weiter mitzulaufen, was er freundlicherweise auch tat. Mein Tag heute, irgendwie. Stets einen Puls zwischen 125-140, keine Einbrüche, Spaß pur. Und das beim erstmaligen Laufen der HM-Distanz!
Kurzum:
Tja, wie zu sehen ist lief ich quasi einen Rundparcours, also mehrfach um den Wall. Hin und wieder wechselte ich die Laufrichtung (ich erwartete eigentlich noch Ralf und Monika, die aber nicht erschienen ~ da dachte ich mir, ich laufe ihnen in der nächsten Runde halt entgegen, falls wir uns verpasst haben sollten). Leider war dem nicht so :-(
Wie ihr seht, habe ich es ruhig angehen lassen; das Tempo liegt mir einfach.
Keine wirklichen Höhenmeter auf der Hausstrecke, dennoch macht sie Spaß.
Die Auswertungs-möglichkeiten des Forerunner sind schon schick ;-)
Ich bin mir durchaus der Tatsache bewusst, daß die Karnevalszeit noch nicht gekommen ist - dennoch stieß mir der diesjährige 
Ohne ehrgeizige Ziele macht selbst das Laufen keinen Spaß, also setze ich mir welche und versuche, meine Motivation aufrechtzuerhalten und vielleicht mal ein wenig zu träumen. Warum auch nicht? Mein erstes Ziel habe ich erreicht, weitere werden folgen. Ich formulierte es mal im LA-Forum in meiner Signatur: "Ende 2005 einen Halbmarathon laufen - und anzukommen".